Lego Challenge

28. April 2021 : Ein Spielplatz für alle - die Forscherkids Wallenfels werden für die sehr gute Umsetzung ihres Projektthemas und für das kreativste Modell beim virtuellen Regionalwettbewerb der „First Lego League Explore“ in Kulmbach prämiert. Bei diesem weltweit durchgeführten Lego-Wettbewerb gibt es jedes Jahr für zwei Altersgruppen eine Projektaufgabe. „Plane einen Parcours für alle Kinder!“ – war die Aufgabe der Lego League Challenge Explore 2021 für die 6- bis 10-Jährigen. Dieses Jahr waren die Forscherkids der Grundschule Wallenfels unter der Leitung ihrer Lehrerin und Coach Frau Evita Dunkel-Roth und ihrem Coach Patrick Burger im Rahmen der AG erstmals am Start.

 

 

Ein Spielplatz für alle


- die Forscherkids Wallenfels werden für die sehr gute Umsetzung ihres Projektthemas und für das kreativste Modell beim virtuellen Regionalwettbewerb der „First Lego League Explore“ in Kulmbach prämiert.

Bei diesem weltweit durchgeführten Lego-Wettbewerb gibt es jedes Jahr für zwei Altersgruppen eine Projektaufgabe. „Plane einen Parcours für alle Kinder!“ – war die Aufgabe der Lego League Challenge Explore 2021 für die 6- bis 10-Jährigen.
Dieses Jahr waren die Forscherkids der Grundschule Wallenfels unter der Leitung ihrer Lehrerin und Coach Frau Evita Dunkel-Roth und ihrem Coach Patrick Burger im Rahmen der AG erstmals am Start.

Bei der ersten Besprechung der Aufgabe wurde den jungen Entwicklern schnell klar, dass es hier darum ging, gehandicapte Kinder auf einem modellhaften Spielplatz bzw. Parcours zu integrieren. Als Leit- und Beispielfiguren fungierten die beiden Legomännchen Mara und der im Rollstuhl sitzende Marco.

Eifrig überlegten die insgesamt 15 Kinder der AG Forscherkids, wie  Mara und Marco mit viel Spaß zusammen fit bleiben können. In Teams wurden Pläne von Spielgeräten und gemeinsamen Bewegungsmöglichkeiten entworfen. Es galt, nach dem Skizzieren auf Papier alles mit Legoteilen nachzubauen. Beim Konstruieren und dem anschließenden Vergleich mit der Wirklichkeit wurde dann schnell klar, ob sich das jeweilige Spielgerät wohl tatsächlich für beide Kinder eignen würde. Nach konstruktiven Diskussionen änderten die Kinder oftmals ihr Modell ab, bauten barrierefreie Zugangsmöglichkeiten ein oder dachten über Bewegungs- und Sicherungsmöglichkeiten für Marco nach.

So entstand nach vielen Stunden Tüftelei und  Um- und Anbauens ein äußerst kreativ gestalteter Parcours mit insgesamt neun außergewöhnlichen Spiel- und Bewegungsstationen. Die älteren Forscherkids Luca Schlee und Melvin Weiß programmierten schließlich nach den Überlegungen am mechanischen Modell noch eine Seilbahn zum Herrgottswinkel.

Von der Rollstuhlschaukel, dem gemeinsamen Herz-Frequenz-Spiel über das Karussell mit Haltegriffen für Marco bis hin zum Schwing-Parcours bedachten die Tüftler stets die Fähigkeiten beider Leitfiguren. Mit viel Herzblut und Köpfchen entwickelten die jungen Forscherkids Franziska Müller-Gei, Charlotte Müller, Mirja Leipold und Jona Walter auch ein ausgeklügeltes Labyrinth und einen Slalom-Ball-Parcours, der über eine Rutsche erreichbar ist.
Nach diesem anstrengenden, aber natürlich sehr motivierenden Fitnessprogramm und Spaß beschlossen die Schüler, dass die beiden Legohelden Mara und Max sich ein Eis verdient hätten. Marco möchte unbedingt zum Herrgottswinkel, auf jeden Fall möglichst schnell, um dort mit Mara und seinem zweiten Freund Tom ein leckeres Eis zu schlecken.

Weil die älteren Forscherkids schon eine mechanische Seilbahn konstruiert hatten,  kamen Luca Schlee und Melvin Weiß auf die Idee, eine Seilbahn zu entwickeln und sie zu programmieren.

Neben dem Bau einer Tal- und Bergstation mussten sie nun auch herausfinden, wie ihre Konstruktion programmiert werden muss. Hier waren nicht nur Geduld, sondern vor allem technisch-mathematischer Sachverstand gefragt: Wo läuft die Umlaufrolle? Wie lang muss das Seil sein? In welche Richtungen muss sich der Motor bewegen? Wie schwer kann eine Gondel sein? Wie wird die Seilbahn gesteuert? Diese Fragen konnten mit Hilfe der beiden Coaches beantwortet und dann im Modell umgesetzt werden. Marco kann nun mit der Seilbahn zum Herrgottswinkel Bergstation fahren und mit Tom, der ihm an der Bergstation Herrgottswinkel aus der Gondel hilft, und Mara ein leckeres Eis schlecken.

   

Nach monatelanger Arbeit war es dann am Freitag, den 23. April 2021 soweit:
stellvertretend für alle 15 Forscherkids präsentierten Franziska Müller-Gei, Charlotte Müller, Jona Walter, Mirja Leipold, Luca Schlee und Melvin Weiß einer Jury die Stationen ihres aufwendig gebauten Modells. Neben Fragen zur Hintergrundidee der Bauwerke wollten die Juroren auch sehr genau wissen, wie die sechs Forscher zu ihren Ergebnissen kamen und wie lange sie über den einzelnen Stationen gesessen haben. Natürlich mussten die älteren von ihnen auch die Programmierung der Seilbahn erläutern. Sehr souverän meisterten die Kinder ihre in dieser Art erste Präsentation, und das auch noch online. Alle Aufregung und Mühen haben sich gelohnt. Nach Auffassung der Jury konzipierten sie ein äußerst kreatives Modell und setzten die Themenstellung des Projekts am besten um. Außerdem wurde der große Teamgeist aller Beteiligten stark hervorgehoben. Auf diese Auszeichnungen können wir alle sehr stolz sein!

„Ihr könnt euch glücklich schätzen, in einer Grundschule zu lernen, die euch solche Möglichkeiten bietet“, lautete das Resümee eines Juroren. Deshalb möchte ich mich an dieser Stelle ganz herzlich bei unseren Sponsoren der Firma Gebrüder Müller-Gei, der Stadt Wallenfels und dem Förderverein des Bildungszentrums Wallenfels  sowie unserem Bildungspartner, dem Frankenwald-Gymnasium Kronach für die großzügige Unterstützung bei diesem Projekt bedanken. Ohne sie alle wäre es nicht möglich, in diesem Rahmen mit Lego zu bauen und zu programmieren.

Alle sind sich jedoch einig, so kann es auch im nächsten Jahr wieder heißen: let´s explore!“
Und wer weiß: Vielleicht essen die jungen Forscher eines Tages ihr verdientes Eis ja auch an der Bergstation am Herrgottswinkel. Da würden die Kulmbacher staunen!

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